Die Schwangerschaftswochen
Eine Schwangerschaft dauert insgesamt 40 Wochen. Der Geburtstermin errechnet sich vom ersten Tag der letzten Monatsblutung plus 280 Tage.
Eine Schwangerschaft wird geteilt in drei Quartale.
In den ersten 12 Schwangerschaftswochen reift der Embryo zu einem Fötus heran. Der Körper der Frauen beginnt sich auf die Schwangerschaft einzustellen. Die Umstellung des Körpers beginnt oft mit Spannen in den Brüsten und morgendlicher Übelkeit. Diese Symptome sind meistens nach 12 Wochen vorbei. Der Embryo hat sich in die Gebärmutter fest eingenistet und bereits alle äußerlichen und innerlichen Anlagen eines kleinen Menschen. Nach den ersten 12 Schwangerschaftswochen ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlgeburt oder eines Abstoßen des Babys nicht mehr hoch.
Ab der 13. Schwangerschaftswoche beginnt der Fötus sich zu entwickeln. Auf Ultraschallbildern können schon Ärmchen und Beinchen zu erkennen sein. Ab der 16. Schwangerschaftswoche ist es möglich das Geschlecht zu bestimmen. Außerdem beginnt sich der Bauch langsam zu wölben, jedoch können Außenstehende noch nicht unbedingt erkennen, dass eine Frau schwanger ist. Viele Frauen empfinden die Phase des zweiten Quartals als die Angenehmste. Die morgendliche Übelkeit gehört der Vergangenheit an, die Arbeit, ob im Haushalt oder Beruf, kann ohne körperliche Anstrengung und Beeinträchtigung erledigt werden. Frauen, die schwanger sind, wird oft nachgesagt in dieser Zeit besonders attraktiv und lebensfroh zu sein.
Ab der 25. Schwangerschaftswoche macht sich das Baby schon mit einem zarten Klopfen bemerkbar. Ein Highlight für die zukünftige Mutter! In diesen Wochen empfiehlt es sich einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen. Er dient zum einen der Vorbereitung auf die Geburt und zum anderen mit anderen schwangeren Frauen in Kontakt zu kommen.
Die letzte Phase der Schwangerschaft wird etwas beschwerlicher. Die Schwangerschaft ist nun sichtbar und der wachsende Bauch ist manchmal hinderlich bei Hausarbeit oder im Beruf. Manche Frauen bekommen starke Rückenschmerzen oder Sodbrennen. Vieles Stehen oder Sitzen empfinden Schwangere jetzt als unangenehm. Auch kann der Bauch nachts – gerade bei Bauchschläferinnen- zu Durchschlafproblemen führen. Etwa 8 Wochen vor errechneten Geburtstermin tritt der gesetzliche Mutterschutz in Kraft.
Ab der 34. Schwangerschaftswoche ist ein Kind überlebensfähig und die bevorstehende Geburt kündigt sich bei werdenden Müttern oft durch einen regelrechten Nestbautrieb an. Jetzt werden Kinderzimmer renoviert, Kinderwagen, Strampler und ähnliches besorgt und die Krankenhaustasche gepackt.
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